5 Yoga-Tipps für Plus Size Yogis, denn es gibt nicht nur eine Art von "Yoga-Body"

Das Beste am Yoga ist, dass es für verschiedene Level und Räume modifiziert werden kann, und Menschen jeden Alters und Körpertyps können an Yoga teilnehmen. Aber das weiß man nicht, wenn man sich die Medien und die Werbung für Yogakleidung, -zubehör und -Studios ansieht, die immer den gleichen schlanken Körper zu haben scheinen. Es ist verständlich, dass Menschen, die nicht so aussehen, sich von der Praxis völlig abwenden können, in der Annahme, dass sie kein Yoga machen können, wenn sie nicht den perfekten "Yoga-Body" haben.

Bei CherryCastle halten wir es für sehr wichtig zu verstehen, dass es so etwas wie einen "Yoga-Körper" nicht gibt.  Es gibt nur die Körper, die wir haben, die alle unterschiedlich sind und die alle Yoga machen können. Ob groß oder klein, jung oder alt, jeder Körper kann ein Yogakörper sein!

Lese weiter für 5 Tipps, die wir vorbereitet haben, damit Du Yoga unabhängig von Größe und Form für deinen Körper nutzen kannst.

1. Posen modifizieren

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man sich unter Druck gesetzt und eingeschüchtert fühlt, die fortgeschrittenste Version einer Pose zu machen. Die Wahrheit ist jedoch, dass es keine "perfekte" Version einer Pose gibt; es gibt nur die Version, die für dich funktioniert und es dir erlaubt, die Vorteile einer bestimmten Dehnung zu bekommen, ohne sich selbst zu verletzen.

Nahezu jede Pose kann für dein Komfortniveau und deine Fähigkeiten modifiziert werden. Die meisten Yogalehrer werden immer eine alternative oder modifizierte Version von Yoga-Posen anbieten. Wenn Du das Gefühl hast, dass dein Yogalehrer/in nicht genügend Alternativen anbietet, scheue dich nicht, ihn/ihr vor dem Unterricht zu kontaktieren und zu fragen. Sie sollten verstehen, dass der Körper eines jeden Menschen einzigartig ist, und gerne bereit sein, den Unterricht so einladend und inklusiv wie möglich zu gestalten.

2. Es ist OK, Posen zu überspringen

Es ist nichts Falsch daran, dein eigenes Tempo zu gehen und das zu tun, was sich deinen Körper richtig anfühlt. Sogar diejenigen, die seit Jahren Yoga praktizieren, werden bestimmte Posen aus persönlichen Gründen überspringen, einschließlich früherer Verletzungen oder aus medizinischen Gründen wie Rückenproblemen. 

Wenn Du eine beträchtliche Menge Gewicht tragst, ist das, dass Gewicht, das Du auch in deinen Yogastellungen heben musst. Einige Haltungen, wie die Kerze und Handstand, sind für dich in diesem Moment vielleicht nicht möglich oder sicher. (Das heißt nicht, dass sie es nie sein werden; deine Komfortzone kann sich ändern, je länger Du Yoga machst). Nehme Zeit, probiere alternative Posen aus, und denke daran, dass das Üben von Yoga ein Prozess ist und eine persönliche Reise ist. Es ist kein Rennen oder Wettbewerb.

3. Höre auf deinen Körper 

Es ist zwar gut, dich selbst zu fordern und dir Ziele zur Verbesserung zu setzen, aber Du solltest dir immer bewusst sein, wie dein Körper auf verschiedene Bewegungen oder Positionen reagiert. Wenn sich eine Pose wie eine gute, herausfordernde Dehnung anfühlt, ist das großartig. Wenn es aber tatsächlich weh tut, ziehe dich zurück oder verände die Pose. Du müsst auf dich selbst achten.

4. Finde einen Yogalehrer/in und ein Kurs, der deinen Bedürfnissen entspricht

Den richtigen Yogalehrer/in zu finden, der wirklich versteht, dass jeder Körper anders ist, und dieses Verständnis in seinen Unterricht einfließen lässt, ist ein großer Teil der Freude und des Nutzens, den Du aus den Übungen von Yoga ziehen wirst.

Auch wenn es einige Versuche und Irrtümer braucht, um den richtigen Lehrer/in und den richtigen Kurs zu finden, wirst Du dich später bedanken, wenn Du ein Kurs hast, in dem Du dich wohl und willkommen fühlst.

Wenn Du Fragen dazu hast, ob ein Lehrer/in auf deine Bedürfnisse eingehen kann, kannst Du dich gerne vor dem Unterricht mit ihm oder ihr unterhalten. Bespreche deine Bedenken und sieh, was er oder sie zu sagen hat. Wenn diese Person nicht der beste Lehrer/in für dich ist, kann er oder sie dich vielleicht an einen solchen verweisen.

5. Probiere verschiedene Arten von Yoga aus

Es gibt viele verschiedene Arten von Yoga, von blutpumpendem, schweißtreibendem Bikram Yoga bis hin zu meditativem sanftem Yoga. Nehme etwas Zeit, um verschiedene Stile auszuprobieren und herauszufinden, was für dich am besten funktioniert.

Wenn Du gerade erst mit Yoga anfängst, probiere einen Hatha-Kurs für Anfänger. Wenn Du nach einem langsameren Kurs suchst, probiere Kurse aus, die als "sanft" bezeichnet werden.

Einige Yogastudios bieten sogar Kurse speziell für Plus Size Menschen an, und es gibt sogar einige ganze Studios, die sich an das Plus Size Klientel richten. Es gibt auch eine ganze Reihe anderer Ressourcen (DVDs, Bücher usw.) mit Ratschlägen für Plus Size Yogis. Es gibt auch viele Ressourcen online, und wenn Du dich einfach nur umhörst, z.B. in einem Forum, wirst Du bestimmt feststellen, dass es da draußen etwas für dich gibt!